Pflegezusatzversicherung

Pflege ist ein Thema, über das man nicht gerne nachdenkt. Die Pflegebedürftigkeit kann jeden in jedem Alter treffen – durch Unfall oder Krankheit auch schon in jungen Jahren. Mit zunehmendem Lebensalter wächst das persönliche Risiko, auf Pflege angewiesen zu sein. Die Pflegezusatzversicherungen der ALTE OLDENBURGER sichern Sie und Ihre Angehörigen finanziell ab, wenn Sie pflegebedürftig werden.

Pflegegrade der gesetzlichen Pflegeversicherung

Pflegebedürftig sind Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung in erheblichem oder höherem Maße der Hilfe bedürfen. Je nach Schwere der Beeinträchtigung unterscheidet der Gesetzgeber zwischen fünf Pflegegraden.

Wie unterscheiden sich die Pflegegrade?

Gemäß des Pflegestärkungsgesetzes II gibt es fünf Pflegegrade:

  • Pflegegrad 1: geringe Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 2: erhebliche Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 3: schwere Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 4: schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit
  • Pflegegrad 5: schwerste Beeinträchtigung der Selbstständigkeit mit besonderen Anforderungen an die pflegerische Versorgung

Je nach Schwere der Pflegebedürftigkeit erfolgt nach einem bestimmten Begutachtungsverfahren die Einordnung in einen der fünf Pflegegrade. Körperliche, geistige und psychische Einschränkungen werden durch unabhängige Gutachter erfasst und in die Beurteilung einbezogen. Ausschlaggebend für die Pflegeleistungen ist der Grad der Selbstständigkeit der betroffenen Person. Dieser wird in sechs verschiedenen Bereichen gemessen:

  1. Mobilität
  2. Kognitive und kommunikative Fähigkeiten
  3. Verhaltensweisen und psychische Problemlagen
  4. Selbstversorgung
  5. Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen
    und Belastungen
  6. Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte

Pflege ist teuer

Die gesetzliche Pflegeversicherung deckt nur einen Teil der tatsächlichen Kosten ab. Den Rest müssen die Betroffenen aus eigener Tasche bezahlen. Können die Kosten nicht bestritten werden, wird das Vermögen aufgebraucht. Schlimmstenfalls werden der Partner oder auch die Kinder zur Kasse gebeten.

Sie haben die Wahl zwischen zwei Tarif-Varianten, die auch kombiniert werden können:

  • Pflege flex mit Soforthilfe im Pflegefall ab Pflegegrad 2
  • Pflege Bahr als günstige Grundabsicherung mit staatlicher Förderung